Aktuell

Optimierung der subventionierten Intensivkurse ab 2022

  • 26.08.2021

In den Jahren 2022 und 2023 wird das bestehende Sprachförderkonzept den aktuellen Entwicklungen angepasst und die Angebotsstruktur im Bereich der Intensivkurse optimiert. Die parallele Durchführung von Intensiv- und Semiintensivkursen wird aufgehoben.

Die neuen Intensivkurse sind wie bis anhin statusunabhängig für alle Personen mit Wohnsitz im Kanton Solothurn zugänglich, auch für Asylsuchende (Ausweis N). Bei ihnen wird weiterhin die Bleibeperspektive ab Sprachniveau A2 und höher überprüft. Mit dieser Anpassung erfüllen die Intensivkurse bereits die Vorgaben des Integralen Integrationsmodells (IIM) in Bezug auf schulgewohnte resp. schulungewohnte Teilnehmende.

Die wichtigsten Eckpunkte sind:

  • Die Kurse fokussieren auf schulungewohnte und schulgewohnte Teilnehmende. Sie unterscheiden sich vor allem in der Progression des Spracherwerbs und in der Didaktik. Es ist so möglich, je nach Bedarf, Kursgruppen zusammenzustellen für sehr schulungewohnte, die ein langsames Lerntempo aufweisen oder auch für sehr schulgewohnte Teilnehmende, die schneller zum Ziel kommen. 
  • Die Zuteilung in eine bestimmte Kursgruppe geschieht durch den Sprachkursanbietenden aufgrund des Einstufungstests, der individuellen Lernfeedbacks und den Empfehlungen für Folgekurse.

Weitere Informationen können Sie dem Informationsschreiben entnehmen.